Taubengesundheit

Taubenklinik: Neuer Impfstoff!

Der Impfstoff gegen „Taubentyp“ des Rotavirus A (RVA) und die klassische Jungtaubenkrankheit kann nun in Deutschland eingesetzt werden.

Die Jungtaubenkrankheit (JTK) tritt in Europa seit vermutlich mehr als 30 Jahren auf, aber ihre Ursache blieb bis jetzt unbekannt. Aufgrund dessen war es bisher unmöglich, gezielte Vorbeugemaßnahmen, zum Beispiel durch einen Impfstoff, zu entwickeln. Zahlreiche der langjährig tätigen Taubentierärzte (z.B. Dr. Ludger Kamphausen†, Taubenklinik, Burkard Sudhoff, Dr. Matthias Warzecha, Dr. Maren Neumann-Aukthun, René Becker, Dr. André Pfützner und viele andere) verfolgten seit dem ersten Auftreten mit viel Aufwand verschiedene Spuren. Aufbauend auf diesen Vorarbeiten ist es nun Dr. Lydia Mohr (Klinik für Geflügel der TiHo Hannover) und Dr. Dennis Rubbenstroth (Friedrich-Loeffler-Institut, FLI) gemeinsam mit weiteren Kollegen im In- und Ausland gelungen, den „Taubentyp“ des Rotavirus A (RVA) als primären Erreger der „klassischen“ JTK zu identifizieren.

In den vergangenen beiden Jahren wurden an der TiHo und am FLI mit Unterstützung interessierter Züchter erste Erfahrungen mit sogenannten „bestandsspezifischen Impfstoffen“ gegen den RVA-Taubentyp gesammelt und es konnte gezeigt werden, dass damit nicht nur die RVA-Infektion, sondern auch der Ausbruch der JTK verhindert werden kann. Da bestandsspezifische Impfstoffe speziell für jeden Bestand einzeln hergestellt werden müssen (aus einem Virus-Stamm, der im Vorjahr aus genau diesem Bestand isoliert wurde), ist ihr Einsatz jedoch sehr aufwendig und kostspielig. Eine dauerhafte flächendeckende Lösung bieten sie also leider nicht.

Eine flächendeckende Lösung würde nur ein regulär für die Taube zugelassener Impfstoff gegen den RVA-Taubentyp bieten. Für Deutschland gibt es bislang noch keine Zulassung, aber in der Tschechischen Republik wurde inzwischen ein solcher Impfstoff offiziell auf den Markt gebracht. Die tschechische Zulassung bietet nun auch für Tierärzte in anderen EU-Ländern die Möglichkeit, den Impfstoff legal zu beziehen und einzusetzen. Die Bedingungen, an die der Einsatz eines ausländischen Impfstoffs gekoppelt ist, kann in jedem EU-Mitgliedsstaat anders sein. In Deutschland muss der Tierarzt hierfür eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Die Taubenklinik hat mit Unterstützung von René Becker (LANUV) eine Sondergenehmigung des zuständigen Ministeriums in NRW für den legalen Import des Impfstoffs erwirkt. Um gleich zu Beginn möglichst viele Tauben mit dem Impfstoff versorgen zu können, haben wir als Hilfe für die Tierärzte ein Informationspaket für diesen Impfstoff zusammengestellt. Wir senden den Tierärzten dieses Informationspaket gerne zu! Die Taubenklinik sowie mehrere Tierärzte in NRW haben die Genehmigung bereits, außerdem hat die Klinik für Geflügel der TiHo Hannover in enger Zusammenarbeit mit der Taubenklinik eine eigene Genehmigung für Niedersachsen erwirkt. Die dabei gemachten Erfahrungen wollen wir nun allen weiteren interessierten Taubentierärzten zur Verfügung stellen, damit ein möglichst breitflächiger Einsatz in Deutschland schon im Jahr 2020 möglich wird. Antworten auf die wichtigsten Fragen dazu haben wir hier zusammengestellt.

Um was für einen Impfstoff handelt es sich?

Der Impfstoff trägt den Namen „Colvac RP“ und wird von der slowakischen Firma Pharmgal Bio hergestellt. Es handelt sich um einen Kombinations-Impfstoff gegen den „Taubentyp“ des Rotavirus (RVA) sowie das Tauben-Paramyxovirus (PPMV-1). Er enthält inaktiviertes Material dieser beiden Viren, ist also ein „Totimpfstoff“. Er kann bei Tauben ab einem Alter von 28 Tagen eingesetzt werden und die Tauben sind zweimal im Abstand von 3-4 Wochen zu impfen.

Was ist über die Sicherheit und Wirksamkeit des Virus bekannt?

Der Impfstoff ist bisher nur in der Tschechischen Republik zugelassen. Im Rahmen einer Testzulassung wurden in der Slowakei 189.850 Dosen verimpft, ohne dass es laut Herstellerangaben zu nennenswerten Impfkomplikationen gekommen ist. Systematisch erhobene Daten zu seiner Wirksamkeit unter Feldbedingungen liegen uns bisher jedoch nicht vor. Untersuchungen für das Jahr 2020 sind an der TiHo Hannover in Zusammenarbeit mit dem FLI geplant. Dazu sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen, nutzen Sie bitte unbedingt die Rückmeldebögen für Nebenwirkungen oder Impfdurchbrüche (Dokumente werden in Kürze veröffentlicht)!

Wie und von wem kann der Impfstoff bezogen und eingesetzt werden?

Die Ausnahmegenehmigung für den Import und Einsatz des Impfstoffs kann vom behandelnden Tierarzt bei seinem zuständigen  Landesministerium des jeweiligen Bundeslandes beantragt und der Impfstoff anschließend beim Hersteller bezogen werden. Detaillierte Informationen zum genauen Vorgehen werden  können bei uns angefordert werden.

Was müssen Tierarzt und Züchter bei der Impfung beachten?

Da der Impfstoff in Deutschland bislang keine Zulassung besitzt, sind bei seinem Einsatz besondere Anforderungen zu beachten:

Vor der Impfung muss der Tierarzt den Züchter über den Impfstoff aufklären und sich dies auch durch Unterschrift bestätigen lassen. Der Tierarzt ist verpflichtet, die Züchterdaten (Name, Adresse) und die Zahl und die Ringnummern der geimpften Tauben zu dokumentieren. Dies alles muss er anschließend der Genehmigungsstelle mitteilen. Der Züchter muss also, wie bei der Paramyxovirusimpfung, vor dem Impftermin eine Liste der Ringnummern aller zu impfenden Tauben aufschreiben oder ausdrucken.

Falls Nebenwirkungen auftreten, ist der Tierarzt verpflichtet, diese ebenfalls genau zu erfassen. Daher von uns hier direkt der dringende Aufruf, dass sich jeder Züchter von sich aus etwa 7 bis 10 Tage nach der Impfung bei seinem Tierarzt meldet und mitteilt, ob alles gut gelaufen ist oder ob Impfkomplikationen aufgefallen sind. Für eine Bestätigung des Impferfolgs kann darüber hinaus der Anstieg der Antikörper-Spiegel gegen das Rotavirus im Blut vor und etwa drei Wochen nach der Impfung bestimmt werden. Zur Möglichkeit der Durchführung der Analyse geben wir Ihrem Tierarzt gerne Auskunft.

Was ist zu tun, wenn meine Tauben trotz der RVA-Impfung Anzeichen der JTK zeigen?

Auch wenn aus dem Ausland bereits positive Erfahrungen gemeldet wurden, gibt es (wie oben bereits beschrieben) bisher keinerlei systematische Untersuchungsergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs. Es ist daher extrem wichtig, dass die in der kommenden Saison gemachten Erfahrungen zentral gesammelt und ausgewertet werden können. Jeder JTK-Ausbruch bei geimpften Tauben muss daher unbedingt dem behandelnden Tierarzt gemeldet werden. Für diesen Zweck werden wir den Tierärzten Vordrucke für Fragebögen zur Verfügung stellen und diese für die Züchter auch auf der Verbandshomepage zugänglich machen.

Ganz wichtig ist dabei zu beachten, dass es sich nicht bei jeder Erkrankung, die sich durch Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit oder plötzliche Todesfälle äußert, auch tatsächlich um die durch das RVA verursachte „klassische“ JTK handelt. JTK-ähnliche Erkrankungen können auch andere Ursachen haben, auch wenn Feldstudien des FLI und der TiHo Hannover gezeigt haben, dass dies verglichen mit den „klassischen“ RVA-Infektionen die Ausnahme darstellt.

Um zu beweisen, dass tatsächlich eine mangelnde Wirksamkeit des Impfstoffs vorliegt, muss daher gezeigt werden, dass bei der beobachteten Krankheit auch wirklich eine RVA-Infektion im Spiel ist. Dazu ist eine Untersuchung von Proben nötig, die während des Krankheitsausbruchs genommen wurden (z.B. Sammelkotproben oder Organe verendeter Tauben). Informationen dazu, bei welchen Laboren eine Untersuchung auf den RVA-Taubentyp möglich ist, stellen wir gerne zur Verfügung.

Wie soll der Impfstoff laut Herstellerangaben eingesetzt werden?

Die Jungtauben sollten gesund und bei der ersten Impfung mindestens 28 Tage alt sein. Aus den Erfahrungen mit den bestandsspezifischen Impfstoffen scheint 6-8 Wochen ein gutes Impfalter zu sein, es können aber auch ältere Tauben geimpft werden. Der Hersteller empfiehlt eine zweimalige Impfung. Zwischen den beiden Impfungen sollte ein Abstand von drei bis vier Wochen liegen.

Dürfen auch bestandsspezifische RVA-Impfstoffe weiterhin eingesetzt werden?

Ja. Da es in Deutschland keinen eigenen zugelassenen Impfstoff gegen die RVA-Infektion der Taube gibt, dürfen bestandsspezifische  Impfstoffe für diesen Zweck weiterhin eingesetzt werden. Nähere Informationen dazu stellen wir interessierten Tierärzten gerne zur Verfügung.

Müssen die Tauben trotzdem noch mit einem anderen Impfstoff gegen Paramyxovirose geimpft werden?

Der Colvac RP Impfstoff gegen Rotaviren und PMV-1 wird in Deutschland nur als gültige PMV Impfung anerkannt, wenn die Impfung von einem Tierarzt mit einer für Deutschland gültigen Ausnahmegenehmigung durchgeführt wurde. Das Aktenzeichen der Ausnahmegenehmigung für den Einsatz des Impfstoffs ist auf der Impfbescheinigung zu vermerken. Nutzen Sie für die Rückmeldungen bitte die Fragebögen, die in der kommenden Woche auf unserer Homepage veröffentlicht werden oder bitten Sie den impfenden Tierarzt um Weiterleitung an die Taubenklinik.

Der Wert der zweifachen PMV-Impfung der Jungtauben ist nicht zu unterschätzen, denn in den vergangenen Jahren werden von uns zunehmende Fallzahlen vor allem bei Stadttauben beobachtet. Leider ist dort ein flächendeckender Impfschutz unmöglich und die Gefahr der Einschleppung in unsere Brieftaubenbestände ist daher nach wie vor sehr groß.






Was die Corona-Krise und die sogenannte Jungtaubenkrankheit (JTK)gemeinsam haben

Diese Frage stellt sich durchaus – beide lösen Angst aus.

Sie geben zu denken.

Immerhin sind beide mitunter tödlich ausgehende Angriffe auf das Leben von uns Menschen und unseren Tieren.

Nach aufflackernden Anfängen von ähnlich grassierenden Auffälligkeiten wie die Vogelgrippe, die Rinderpest, Epola, Sars und dergleichen, macht uns das Corona-Virus global derart zu schaffen, dass ein Ausklang noch lange nicht abzusehen ist. Zweifellos, wir unterliegen einem gesellschaftlichen Härtetest, wie ihn die mehr und weniger heile Welt noch nie auszuhalten hatte.

Bislang eskalierend in Bewegung gekommen und dann einigermaßen beherrscht, pflanzt sich jetzt das Corona-Virus mit einer rasant verlaufenden Dynamik fort. Und das zielgerichtet auf alte und anfällige Menschen; wobei geradezu selektiv Kleinkinder und jüngere Menschen weit gehend verschont bleiben. Ein deutlicher Wink, den es in allen futuristischen Überlegungen ernsthaft einzubeziehen gilt. Wahrhaftig: Er ist auf das zunehmend immer Älterwerden, die Lebensdauer der Menschen gerichtet – eben, auf die unaufhaltsame Übervölkerung der Erde. Offensichtlich: Die Natur wehrt sich vehement gegen den Missbrauch ihrer substanziellen Umweltbestandteile, ihrer Bodenschätze, ihrer Ressourcen. Davor warnend trifft sie selbst Vorsorge, denn sie könnten auf lange Sicht für die über Hand nehmenden Erdenbewohner späterhin zu knapp werden.

Beim gewagten Vergleich mit der Corona-Pandemie und die uns seit vielen Jahren strapazierende JTK, trifft sie die heranwachsenden Nachkommen, ist das frühwarn-wirkende „Sollbruchsignal“ auf diese Zielgruppe gerichtet. Dazu muss man wissen, wo jeweils die Herde der Seuchenausbrüche zu suchen und zu finden sind: Überwiegend konzentriert in Ballungszentren, in den dichtbesiedelten, zuweilen in hygienevernachlässigten, ghettoähnlichen Wohngebieten. Dort, wo das Nebeneinander der Bewohner die Aufenthaltsdichte zur Bedrohung wird, wo es räumlich zu eng zugeht, individuell die Psyche unter der sie scheinbar fesselnden Ausweglosigkeit leidet und das Immunsystem der Menschen geschwächt ist. Eine Tendenz, die bei den Haustauben explizit zum Vorschein kommt. Leichtere Formen, so genannte Zivilisationskrankheiten, sind – wie dort und da – vergleichbar ähnliche Hinweise, die wiederum als negatives Resultat durch Überfluss im Wohlstand um sich greifen.

Nun spezifisch zu den Tauben kommend, können die Pfleglinge davon ausgehen, dass sie jetzt in der modernen Volierenhaltung – die Haustierhaltung dieser Vögel – geradezu luxuriös untergebracht und dementsprechend premium-verwöhnt, gehegt und gepflegt werden. Eigentlich überreichlich des Guten zu viel, wenn man ihre Biologie kennt und ihre lebensbegünstigenden Bedürfnisse nur oberflächlich einzuschätzen weiß. Der Umgang mit diesen zu den Nesthockern gehörenden Vögeln setzt spezielle Betreuungskenntnisse voraus. Vor allem, wenn ihr Lebensraum eingegrenzt ist. Angesichts einer energiegeladenen Taubengesellschaft wird nicht gleich pure Vitalität verkörpert –

Vitalität ist das Ganze von einzelnen Merkmalen

– man sollte über sie Bescheid wissen!

Denkanstöße

Das linke Bild entstand am 27.06.2013, das rechte am 16.11. 2018; Fotos: Günter Stach

Davon Kenntnis zu haben, scheint offensichtlich doch noch nicht überall zum allgemeinen Wissensgut gehören; nicht jeder kann den Begriff der Vitalität definieren und geht zu leichtfertig damit um, Vitalität rechtens auszulegen. Davon zeugen Fachberichte und Kommentare, wo die Wertschätzung von Gesundheit und der (scheinbaren) Vitalität betont hervorgehoben werden?! Darin ist zwar kein Widerspruch enthalten, lässt dieses Resümee‘ in seiner Bedeutung jedoch Unwissenheit vermuten. Die GEFLÜGELZEITUNG, das noch einzige vorhandene Fachblatt für die Rassegeflügelzüchter, vermittelt Wissen aus erster Hand. Und wer seine praktischen Umgangsformen im Hinblick auf die erfolgreiche Zucht von Rassetauben in Volieren optimieren möchte, dem sei ein spezieller, Ratschläge gebender Themenbeitrag in der GZ-Ausgabe 08/2020 (erscheint am 24.04.2020) empfohlen. Ein weiterer, über die Gestaltung von Rassetaubenschlägen unter Berücksichtigung tierpsychologischer Erkenntnisse, erschien in der GZ-Ausgabe 02/2020 (vom 24.01.2020).

Gehen wir davon aus, die Corona-Krise hoffentlich bald überwunden zu haben und die betroffene Züchterschaft die Zeit bis dahin gedanklich nutzt, die Rassetaubenzucht als solche in erfrischende Bahnen zu lenken. Nämlich perspektivisch unser Gedankengut um die Haltung und Zucht von Rassetauben korrigierend zu ordnen. Mit dem Ziel, unser Freizeitvergnügen, die Rassetaubenzucht, vor Anfälligkeit jeglicher Art zu bewahren.

Der VDT – das sind wir, alle seine Mitglieder – ist gehalten, mit den züchterischen Aufgaben verantwortungsbewusst umzugehen. Ihm, dem größten Rassetaubenzuchtverband der Welt, obliegt an vorderster Stelle die vernünftige Steuerung sämtlicher zuchtbezogener Vorgänge. Demgemäß mit seiner Vorbildfunktion nicht nur im florierenden Ausstellungswesen sein Highlight zu verfolgen. Das ist ausgangs der Zuchtsaison zwar der qualitative Höhepunkt, schlechthin eine komplexe Begleiterscheinung, die im quantitativen Leistungserbringen keinesfalls vernachlässigt werden darf.

Leistung und Schönheit

– ist das nicht der Gradmesser, an dem sich auch die Rassetaubenzüchter orientieren sollten? Es müssen nicht 10 und 12 nachgezogene Jungtiere sein – Leistung kann ebenso an 4, 6 und 8 gemessen werden; hier entscheiden

Fruchtbarkeit und Zuverlässigkeit – das ist Vitalität!

Günter Stach, Ehrenmitglied des VDT

Landauf, Landab hört man oft den Spruch : Man soll Menschen nicht mit Tieren vergleichen!
Ist dies noch gültig?
Die Wissenschaft sagt nein, ganz im Gegenteil: Durch die Gemeinsamkeiten können Mensch und Tier profitieren!

“One Health” ist das Motto der Idee, die Gesundheit für Mensch und Tier verspricht

Das One-Health-Konzept
Mehr als die Hälfte aller bekannten Erreger, die Erkrankungen beim Menschen hervorrufen, sind so genannte Zoonose-Erreger. Diese Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten können zwischen Mensch und Tier übertragen werden.

Eine wachsende Bevölkerung, steigende Mobilität, schwindende Lebensräume, industrielle Landwirtschaft und intensivierte Nutztierhaltung – all dies sind Faktoren, die das Risiko für eine schnelle weltweite Ausbreitung von Krankheitserregern erhöhen.

Die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt sind eng miteinander verknüpft. Beim One-Health-Ansatz arbeiten die Akteure der verschiedenen Disziplinen – Humanmedizin, Veterinärmedizin, Umweltwissenschaften – fächerübergreifend zusammen, um beispielsweise der Übertragung von Krankheitserregern entgegenzuwirken. Auch im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen ist der One-Health-Ansatz zentral: Resistenzen kennen keine Grenzen und können sich zwischen Mensch, Tier und Umwelt rasch verbreiten.

Stand: 09.05.2019, Quelle Robert Koch Institut

Reinhard Nawrotzky, 26.03.2020

Mitteilung heute im Netz:

Eine Infektion mit dem Corona-Erreger SARS-CoV-2 bedeutet erstmal noch gar nichts, außer dass das Virus im Körper ist!

In der Folge ist die Frage, ob das Immunsystem anspringt und die entsprechenden Antikörper in einer ausreichend großen Anzahl und von ausreichender Qualität ausbildet!

Reinhard Nawrotzky, 27.03.2020

Auch diese Aussage kann man 1 zu 1 auf unsere Tauben übertragen, wenn sie sich mit Viren infizieren!